Auch für die Marktforschung bieten Social Media vielfältige Potentiale. So können Trends erkannt und beobachtet werden, Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens und der Konkurrenz analysiert werden sowie Kontrollinstrumente für die eigene Social-Media-Kommunikation etabliert werden.
Die beiden Gruppen, die sich mit diesem Bereich befasst haben, betrachten neben den Analysemöglichkeiten vor allem die Möglichkeiten, wie sie durch aktive Kommunikation Informationen über die Kunden erlangen können.
Die Gruppe “iChoc” betrachtet die Potentiale von Social Media für die Marktforschung sehr toolspezifisch. Facebook soll dabei vor allem für eigene Aktivitäten wie Befragungen (z.B. was magst du an deiner Lieblingssorte am liebsten?) und Aktionen (z.B. Wahl der Schokolade der Saison) genutzt werden, während Twitter und Foren eher als Beobachtungskanäle dienen. Foren werden dabei vor allem auch als Spiegel der Kundenwünsche betrachtet, wobei sich das Unternehmen auch aktiv in Diskussionen einbringen soll. Das aktive Einbringen der Kunden soll auch über YouTube gefördert werden, indem diese zu thematischen Videoeinsendungen aufgereufen werden (z.B. Deine Lieblingsschokolade war vergriffen oder nicht im Sortiment? – Mache ein Video oder Foto, von dem Ort wo du sie nicht gefunden hast und gewinne eine Trostschokolade).
“The Professionals” möchten vor allem aus Wettbewerben mit dem Aufruf zu eigenen Kreationen – sei es für Schokoladensorten oder zum Verpackungsdesign – mehr über die Kundenwünsche erfahren. Außerdem wollen sie Nähe zu den Kunden herstellen, indem sie durch Blogbeiträge den Arbeitsalltag der Marktforscher transparent darstellen.
Die dargestellten Strategien stellen erste Ansätze vor, wie durch gezielte Aktionen Kundenwünsche erruiert werden können. Analytische Strategie-Ansätze haben die Gruppen leider zu wenig betrachtet und so die Potentiale einer langfristigen Social-Media-Analyse vernachlässigt.





Schreibe einen Kommentar
Additional comments powered by BackType